Seite 2 von 2 ErsteErste 12
Ergebnis 11 bis 13 von 13

Thema: Klassische Schuhe <-> Herbst & Winter: Verträgt sich das?

  1. #11
    Administrator Avatar von urban
    Registriert seit
    26.09.2011
    Beiträge
    13.290
    Wie schnell man in Schuhen kalte Füße bekommt hängt in erster Linie von der Sohle ab - Ledersohlen, auch doppelte oder dreifache, bieten so gut wie keinen Schutz gegen die aufsteigenden Kälte beim Bodenkontakt. Es bieten sich daher Schuhe mit profilierten Gummi- bzw. Kautschuksohlen an, die eine viel kleinere Auflagefläche auf dem eiskalten Untergrund haben, da erstens Kautschuk die Kälte schlechter leitet als Leder und dadurch, dass die Schuhe nur mit dem Profil aufliegen auch weniger Kälte zu den Füßen aufsteigen kann:
    Es dauert also länger bis die Fußsohle erreicht wird.

    Im Schuh helfen dann gut isolierende Strümpfe aus Merino, Cashmere oder noch besser aus Alpaca, da diese Wolle am besten warm hält.

    Die Frage ist nur wie lange man sich im Freien aufhält und wo danach.
    Für den kurzen Weg zum Auto und von dort später in's Büro oder Geschäft sind superwarm haltende Strümpfe nicht optimal, da man in warmen Räumen sehr schnell darin schwitzt,
    was an sich schon sehr unangenehm ist, und später in der Kälte dadurch keine Isolierung mehr bieten.
    Anders sieht es aus wenn man sich die ganze Zeit draußen aufhält - dann empfehlen sich aber auch Schuhe, oder besser: Stiefel, die speziell darauf ausgerichtet sind.
    Also Stiefel, deren profilierte Sohlen Luftkammern aufweisen und die an den Schaft anvulkanisiert sind, optimal mit einem Schaft aus hydrophobiertem Leder.

  2. #12
    Administrator Avatar von urban
    Registriert seit
    26.09.2011
    Beiträge
    13.290
    Nun - bei den Beiträgen zu und über den diversen Herstellern und Schuhmachern fehlen noch die Macharten Norvegese, Stagno, Tirolese und Bentivegna
    sowie die "Gummistiefel" für die wirklich kalten Zonen mit bis zu minus 30, 40 Grad Celsius.

    Es zeichnet sich jetzt schon ab, dass es im Prinzip zwei Stiefelklassen für den Winter gibt als da wären reine, zweckoptimierte Stiefel und Schuhe mit anvulkanisierten Spezialsohlen
    und hydrophiertem Leder zu sehr erschwinglichen Preisen und klassische Stiefel, die zum Teil in echter Handarbeit gemacht wurden, wohl eleganter aussehen,
    aber bei denen "die Hochrüstung" sich recht aufwendig gestaltet - ich denke gerade an STAGNO, wo der Riemen entlang des Schaftes ein festes Konstruktionsmerkmal ist - und die - echte Handarbeit - natürlich viel teurer sind.

    Na - da gibt es natürlich auch noch die Anbieter der "preiswerten Winter-Boots", die lediglich ein Gummi-Halbsohle unter die Ledersohle ihrer Goodyear Welted
    rahmengenäht-geklebten Boots kleben und diese dann als Winter-Boots anbieten.
    Diese laufen deshalb außerhalb der Konkurrenz, weil allein, ohne die Ausführung Veldtschoen, ein rahmengenähter Schuh niemals auch nur im Ansatz wasserabweisend,
    geschweige denn halbwegs wasserdicht sein kann - alleine schon konstruktionsbedingt nicht.
    Solche Stiefel sind maximal für Regenwetter geeignet, da ihre Gummisohlen mehr Griff bieten und die Schuhe von unten her (über die Sohle)nicht so schnell durchfeuchten,
    seitlich kannn das Regenwasser dagegen leicht über den Rahmen schwappen und den Schuh innen durchfeuchten: nasse Füße!

    Nach der Beleuchtung der Eingangs zitierten Stiefel kann man dann ein kleines Resummée ziehen.

  3. #13
    Administrator Avatar von urban
    Registriert seit
    26.09.2011
    Beiträge
    13.290
    Alle Jahre wieder tauchen dieselben Fragen auf

Seite 2 von 2 ErsteErste 12

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •