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Thema: Giro D'Italia - auf Shoppingtour in Italien

  1. #1
    Administrator Avatar von urban
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    Giro D'Italia - auf Shoppingtour in Italien

    Italien ist unheimlich vielfältig in seinem Angebot an Einkaufsmöglichkeiten, es reicht von City-Shopping in den bekannten Metropolen
    wie Turin, Mailand, Venedig über Florenz und Rom bis an die Stiefelspitze in Neapel
    oder beim Ouletshopping von den traditionellen Spacci aziendali auf dem jeweiligen Firmengelände bis zu den großen Outletcentern
    und -villages in allen Landesteilen.
    Interessiert man sich eher für Textilien und Strick, oder für Lederbekleidung, Taschen und Koffer oder Schuhe oder
    ist auch der Einkauf von landestypischen Nahrungsmitteln wie Reis, Pasta, Olivenöl, Schinken oder Wein angesagt.
    Sollen die Damenschuhe von Hand gemacht worden sein oder doch eher modische Akzente setzen,
    eine Tasche nach eigenen Wünschen oder doch eher von einem bekannten Brand oder Designer sein.
    Oder Möbel? Aus Holz oder Sitzmöbel aus Leder wie B+B Italia oder Poltrona Frau? Oder Küchen?
    Oder ganz einfach nur eine Kaffeemaschine. Aber welche darf's denn bitte sein?
    Eine La Pavoni oder eine La Marzocco, zugegeben etwas teurer....

    Es ist mir also einfach unmöglich dem Leser einen Überblick über den vielfältigen Markt zu geben ohne eine seitenlange Beschreibung.
    Nehmen wir nun einmal als Beispiel Cashmere & Stricker - klar liegt das Zentrum in Umbrien, aber nicht nur,
    und allein die bekannteren und wenig bekannten aufzuzählen und ggf. zu beschreiben, ein paar davon kenne ich,
    ist schon sehr umfangreich.
    Fragen Sie also bitte konkret nach dem was Sie persönlich interessiert - ich werde so gut ich kann antworten.

  2. #2
    Administrator Avatar von urban
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    Dieser Thread feiert noch diesen Monat seinen 7. Geburtsag, ist aber nach wie vor aktuell.

    Es bieten sich vielfältige Möglichkeiten seinen Urlaub in Bella Italia mit dem Einkaufen zu verbinden oder sogar einen Einkaufsurlaub zu planen.
    Es gibt wirklich unglaublich viele Möglichkeiten - welche konrket hängt von der Region ab, wo jemand hin möchte.
    Selbst komme ich dieses Jahr wahrscheinlich nicht weg, es hat ja noch nicht einmal für einen PITTI-Besuch gereicht,
    so ganz begraben habe ich die Hoffnung noch nicht - vielleicht schaffe ich es ja auf die MICAM.

    Basisliteratur ist wie gehabt: Osterie d'Italia -> https://www.slowfood.de/publikatione...terie_ditalia/
    Hotels mit Charme & Caractère -> https://www.hotels-charme.com/

  3. #3
    Administrator Avatar von urban
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    Giro d'Italia

    Das könnte durchaus interessant werden - z.B. sitzt ganz in der Nähe von Monte der renommierteste Ledermöbelhersteller der Welt und
    betreibt einen Verkauf ab Werk mit einem sehr schönen Ausstellungsraum. Transport via Möbelspedition.
    Das ist wieder ein Beispiel

    Cashmere STATE-OF-THE-ART
    Lanificio COLOMBO - es gab mal ein Kopf an Kopf-Rennen mit Loro Piana, es ist seit einigen Jahren entschieden...
    was allerdings nicht heißt, dass andere Firmen nicht ganz vorne mithalten können wie z.B. Piacenza bei Stricksachen
    oder ALEX BEGG bei Schals, um nur mal einige wenige Beispiele zu nennen.

  4. #4
    Administrator Avatar von urban
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    Noch ein italienisches Bergdorf voller Jungfrauen, die Damen- und Herrenmode der gehobenen Art klöppeln,
    gar nicht so weit weg vom Jungfrauenzentrum, halt ein paar Kilometer über die Landstraße, aber unbedingt einplanen!

    Name:  Factory Store_edited-1.jpg
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    Wenn ich das früher gewusst hätte, aber den Fabrikverkauf von LARDINI gibt es erst seit 2017.... das hat mir viel Geld eingespart.

  5. #5
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    Hallo Urban,
    vielleicht täusche ich mich jetzt, aber die Bilder zeigen den Namen „Gabriele Pasini“. Die Mäntel und Sakkos erinnern stark an das Design von Brunello Cucinelli. Beige und braune Farben finde ich im Herbst/Winter sehr schön. Es muss ja nicht immer schwarz getragen werden. Cucinelli hatte mal eine sehr schöne Raulederjacke im Angebot, preislich natürlich jenseits von gut und böse (4000€+). Cucinelli lässt die Sachen sicherlich bei Zulieferern produzieren. Lardini geht beim Design ja einen ähnlichen weg. Ich schaud mir immer wieder gern die Kollektionen bei Braun in Hamburg an. Die Kombinationen in den Schaufenstern sehen wirklich klasse aus. Ein Fabrikverkauf von Lardini wäre demzufolge natürlich sehr interessant.

  6. #6
    Administrator Avatar von urban
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    Cucinelli - Apotheke
    Alles ohne Ausnahme unter diesem Brand ist maßlos überteuert, selbst Cashmerestrick, die Kernkompetenz.
    Die zitierte Dame aus dem Outlet war weit besser gekleidet als eine aus einem Flagshipstore, wirklich spitzenmäßig - nur als "Kunde" sagt mir das natürlich etwas anderes.
    Das BC viele Artikel aus seiner Kollektion wohl vom eigenen Designerteam entwerfen und entwickeln und von Spezialisten fertigen lässt, ist nichts neues,
    da alle anderen Brands das ebenso machen.
    Kernkompetenz versus zugelieferte Teile.

    LARDINI ist schon sehr gut, und ich war überrascht, dass die Firma gar nicht so weit weg von Monte ist.
    Eigentlich hätte ich eher & spontan auf Apulien oder Campanien, auf jeden Fall viel weiter südlich, getippt.

    ALSO musst Du Deine Kohle jetzt noch besser zusammenhalten - die Reisen nach Italien werden immer teurer!
    DAS ist wie in einer Ehe: Den Geschmack darfst Du Dir ruhig in HH holen, gegessen wird Zuhause..

    So rein mathematisch betrachtet aber werden die Schuhe, wie auch alle übrigen Teile, billiger, da der Reisekostenpreisanteil pro Schuhpaar dahin schmilzt.
    Brauchst Du nicht noch etwas?

  7. #7
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    So kann man es auch rechnen.

    Du meinst also, ich solle mir ruhig massig Ware von Lardini kaufen, da die Reisekosten sich kaum noch auf die Schuhe auswirken. Kann man machen, wenn man mehrere tausend Euros loswerden möchte. Alternativ einfach 10 Paar Schuhe kaufen, dann spielen die Reisekosten ja auch kaum noch eine Rolle.

    Aber mal Spaß beiseite, ich habe mittlerweile 4 Paar Schuhe aus Monte, drei davon in Norvegese, eines in Blake(wie genau gefertigt weiß ich übrigens gar nicht). Das erste Paar (die weinroten mit dem Lochmuster) haben nach 2 Jahren intensiver Nutzung mal eine neue Sohle nötig. Ich bin damals immer exakt 2,5km Fußweg an jedem Arbeitstag gegangen, immer zwischen Bahnhof und Arbeitsstelle. Das haben sie sehr gut durchgehalten. Dadurch kamen neben den normalen Wegen während der Arbeit natürlich viele Kilometer zusammen. Außerdem bin ich kein leichtfüßiger Tänzer so wie du, Urban. Die anderen Paare sind aber die Sohle betreffend, noch top in Schuss. Andrea hatte mir damals einfache Spitzeisen angebracht. Die merke ich beim Gehen überhaupt nicht, helfen aber meiner Erfahrung nach dem geringeren Verschleiß. Generell muss ich aber gestehen, zu wenig Erfahrung damit zu besitzen. Ich pflege die Schuhe natürlich vorschriftsmäßig mit BB. Dadurch wird das Leder etwas geschmeidiger. Gehfalten lassen sich auch danit nicht verhindern, was aber auch nicht schlimm ist. Die gehören einfach dazu. Mit Betonsohlen gibt es eben weniger Gehfalten. Woher auch, wenn sich die Sohle so gut wie gar nicht biegen lässt. Was das betrifft sollte ich meinen Schuhe von Oliver Grey mal veräußern. Einfach nur furchtbar...
    Du siehst also, ich bin aktuell sehr gut versorgt und habe gar nicht das Bedürfnis mir neue Schuhe anfertigen zu lassen. Ideen habe ich genug, aber warum umsetzen wenn sie eh sehr selten getragen werden würden. Ähnlich ist es bei Bekleidung auch, eigentlich komplett abgedeckt, von Hosen über Hemden, Poloshirts usw. Dennoch darf man sich ja informieren und es ist auch nicht verboten mal 2-3 Teile in den Schrank zu legen um sie erst in 2 Jahren anzuziehen, ein großer Kleiderschrank mal vorausgesetzt.

    Bzgl. Lardini: ist am Werk denn ein Outlet bzw. Werksverkauf angeschlossen? Falls nicht, ist es eher uninteressant wo sie produzieren. Allzu alt ist die Firma ja noch gar nicht. Alter sagt aber bekanntlich nichts über Qualität aus, damit wird nur gern geworben mit Assoziationen der Beständigkeit. Denn wenn das Produkt schlecht ist, kann es ja nicht seit 100 Jahren produziert und gekauft werden...

    Richtig Spaß, um nochmal auf das Thema Giro d‘Italia zurückzukommen, macht das Ganze nur mit einer gut gefüllten Brieftasche. Falls man wirklich Cashmere, Schuhe, Schals und Andere Bekleidung kaufen möchte, kommen ganz schnell 2-3000€ zusammen. Genau genommen muss man mir dafür nur 2 Stunden Zeit geben Keine Ahnung wie die Damen es bei Shopping Queen schaffen die 500€ auf 5 Stunden und 15 Teile aufzuteilen. Achja, Zara.

  8. #8
    Administrator Avatar von urban
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    Das Bild weiter oben zeigt ... den Lardini Factory Store in unmittelbarer Nähe der Produktionshallen.

    Ich muss jetzt schnell zur Post

  9. #9
    Administrator Avatar von urban
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    Auf jeden Fall eine Reise wert - ca. 1 Autostunde nördlich von Civitanova Marche - in Fano:

    Name:  Orciani Factory store.gif
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    Name:  2018 09 01.jpg
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    Kernkompetenz Gürtel, Hand-/Aktentaschen und Handschuhe.

    https://www.orciani.com/eu


    Spezialität:
    Nobuckle belts - stufenlos verstellbare Gürtel ohne Schnalle


    Name:  orciani-cinture-nobuckle.jpg
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  10. #10
    Administrator Avatar von urban
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    Outlet & Spacci - Guida ai migliori Outlet e spacci

    Ein recht übersichtlicher Outletführer für Italien, der sich an den Brands orientiert, in Italienisch - auf Deutsch via Google translator:

    https://outlet-spacci.it/marchi/

    Outlet Villages:
    Schön wenn man etwas Zeit zum Verplempern hat, fündig wird man dort aber seltener oder höchstens bei wenigen Firmen.
    Niemals während der SALDI dort auflaufen - den Fehler habe ich einmal gemacht; mein Kumpel und ich warne wohl sehr erstaunt
    was dort an Himmel & Menschen herum läuft, aber in Ruhe einkaufen war nicht - also nichts wie weg.

    Ambesten sind halt wirklich kleinere Fabrikverkäufe, von mir aus Hintereingang, aber dort kann man wenigstens noch sagen
    was man wünscht und kaufen will. Wenn man dort bemerkt, dass es nicht bloß um 5 € geht und der Kunde einen vernünftigen Eindruck macht,
    dann gibt es auch schon mal 1a Ware aus der laufenden Produktion.
    Man hält den Mund, schreibt darüber nichts in Foren und verhandelt keine Preise - der letzte Punkt begründet übrigens das Vorteil in Italien über Deutsche!
    Ich verhandele - egal wo und egal mit wem ich spreche - niemals die Preise und zahle unterm Strich doch weniger als andere für meine Sachen!
    Da hat selbst der Inhaber einer Schuhfabrik schon gestaunt [und gelacht] als ich ihm "mein simples System" erklärt habe,
    um die möglichst beste Qualität zum guten Preis zu bekommen.
    Und vor allen Dingen kann ich immer wieder kommen, bin recht gerne gesehen, ohne Grimassen hinter meinem Rücken.
    Aber ich will jetzt nicht in eigene Einkaufserlebnisse abdriften...

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