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Thema: Neues literarisches Heil naht...

  1. #21
    Administrator Avatar von urban
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    Mann schaue sich zu allererst das Foto genau an und lese danach aufmerksam den Text...

    http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/b...story/22314343

    Fällt dabei etwas auf?

    Literaturtipp:
    Alan Flusser - Dressing the Man
    .....


    P.S.
    Bisher unbestätigten Gerüchten zufolge soll ein bekannter Münchner Herrenausstatter seit Neuestem auch Berufsbekleidung anbieten.
    Ein Beratungshonorar von 100.- € pro Stunde für das perfekte Outfit dürfte aber für die meisten Kellner leider unerschwinglich sein.

  2. #22
    Administrator Avatar von urban
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    Ich löse auf.

    Vermutlich meinte der Befragte "diesseits" der Alpen statt "jenseits" - so ein Lapsus kann Einem schon mal unterlaufen
    wenn man statt Geografie nur Germanistik studiert hat.

    Welchen Teint hat der junge Mann auf dem Foto, welche Farbe sein Hemd und welche vermutlich die Hose seines schwarzen Anzugs?

    Er antwortete dem Journalisten auf dessen Frage nach weißem Hemd & schwarzer Hose:
    "Für die meisten Männer ist dieser Kontrast zu stark – zumal im Europa jenseits der Alpen, wo die Gesichter etwas bleicher sind.
    Ich würde stattdessen eine beige Chino und ein hellblaues Hemd empfehlen.
    Mit dieser Kombination ist man so gut wie für alle Situationen gewappnet."


    Die Leserkommentare zu diesem Interview sind sehr interessant - würde mich nur mal interessieren wer von denen bereit wäre
    dem Befragten 100 € pro Stunde für seine "Stilberatung als Personalshopper" zu bezahlen.

    P.S. Die Amazon-Rezension stammt nicht von mir.

  3. #23
    Ja,
    das Titelbild und der Text sind schon urkomisch.

    Trotzdem,
    eine Frage bleibt:

    Unter dem Foto steht:
    "... Er arbeitet als Journalist, gibt Referate zu Stilfragen und arbeitet als Personal Shopper (Einkaufsbegleiter für Vermögende)."
    Quelle: http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/b...story/22314343

    Mich interessiert, wieviele Vermögende dieser Personal Shopper in Florenz begleitet hat, als er vorgab, sich Maßschuhe machen lassen zu wollen?
    Geändert von Herr Krivak (05.10.13 um 21:23 Uhr)

  4. #24
    Administrator Avatar von urban
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    Von Begleitpersonen war, soweit ich mich erinnern kann, damals in Florenz keine Rede.

    Lassen wir es gut sein, er wird schon noch ein paar AOL's glücklich machen - wie andere vor ihm, es steht halt eben jeden Morgen ein ... auf.

    Interessant sind ja nur noch das, was an deutschsprachigen Büchern von Möchtegernexperten noch so alles auf uns zu kommt
    über Maßkleidung und Schuhe und so weiter.

  5. #25
    0815newbie
    Gast
    Ich muss ja zugeben, dass einige dieser Bücher ungemein praktisch sind, immerhin kann ich damit, dank der vielen Bilder, einfach zu meinem Schuhmacher gehen und sagen: "So wie diesen hier, bitte, nur ohne Querkappe."

    Das macht die Welt doch erheblich einfacher, wenn man nicht jeden Terminus kennt oder keine Lust hat jedes Detail genau verbal zu erläutern. Die zugehörigen Texte kann man, nachdem man eine gewisse Erfahrung gesammelt hat, ohnehin ignorieren: Sei es weil man keine 6.000+€ für eine Jeans aufwenden kann oder will (neulich wurde im Stilmagazin ja so eine Wunder-Arbeiter-Hose vorgestellt) oder weil man gewisse Dinge einfach anders sieht als der Autor.

  6. #26
    Administrator Avatar von urban
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    Das Buch von László Vass und Magda Molnár ist soweit das einzige, das (handgemachte) Herrenschuhe ausführlich und
    fachlich fundiert behandelt, leider nur beschränkt auf rahmen- und zwiegenäht, dies aber sehr detailliert.
    Schuhbilder findet man genug im Internet - mal häßliche und mal wirklich schöne.

    Manche Leute suchen halt eben krampfhaft nach Themen und posten dann viel Nonsens wie überteuerter Denim,
    Versandhaus-Maß-Kleidung, preisen bereits ein simples Private Label als eigenständiges Brand und so weiter und so fort;
    solch ein Verhalten ist einfach nur noch megapeinlich.
    Erst recht wenn dann noch der von vorneherein zum Scheitern verurteilte Versuch, weil jegliche Grundkenntnisse fehlen,
    geschweige denn Sachverstand auch nur im Ansatz zu erkennen wäre - unternommen wird irgendwas zu hypen.
    Mag sein, dass das noch für absolute Anfänger lesenswert ist, ansonsten anödend & langweilig.
    Dient halt eben der Unterhaltung des Publikums und genau wie beim Privatfernsehen der Steigerung der Werbeeinnahmen.

    Natürlich sind reine Fachbücher, die immer nur ganz spezielle Themen abdecken wie z.B. Sea Island Cotton, Krawatten,
    Damentaschen usw. für sehr viele Leser langweilig, langatmig, auf jeden Fall nicht besonders lesenswert, da zu speziell,
    sie interessieren halt eben nur die Freaks, die sich aber so tief gründendes Wissen aneignen.
    Der Normal-Konsument möchte halt eben alle Informationen ohne eigenen Aufwand zu treiben mittels bunter Fotos
    und glatt geschliffener Bildtexte mundgerecht serviert bekommen.

    Aufgrund der unterschiedlichen Eingangsvoraussetzungen, sprich vorhandenes Wissen, und Erwartungen, die an ein simples Bilderbuch
    von den vielen Interessierten gestellt werden, kommt halt eben - Gott sei Dank - jeder bei der Bewertung einer Neuerscheinung
    zu einem anderen Ergebnis.
    Nur meine ich halt, dass wenn man ein Buch schreibt, dann auch vollständige und korrekte Angaben darin machen muss,
    statt dass sich ein Sachbuch in vagen Umschreibungen mit viel Blabla erschöpft - dann ist es sein Geld wirklich nicht wert
    und jede Minute Schmökern vergeudete Zeit!

    Und WARUM gibt es so wenige Fachkenntnisse über Kleidung, Mode, Accessoires, Schuhe, Schlippse usw.?
    Warum wird in so vielen Foren so viel Un- und Blödsinn darüber behauptet?
    Warum kann jeder Depp in seinem Blog den letzten Schwachsinn z.B. über Schuhe schreiben und gilt dennoch als Fachinstanz
    obwohl er kaum eine Ahnung davon hat.
    Warum wird dieser Inhalt dann überall im Netz weiterverbreitet, abgesehen davon dass Fachleute wie Schuhmacher- und Schneidermeister
    keine Zeit aufwenden möchten auch nur die gröbsten Fehlinformationen richtig zu stellen, da sie dann wie im zitierten Forum angemacht
    und ausgebuht wurden?
    Genau - letzten Endes, weil es diese Bücher gibt, in denen Schwarz auf Weiß von LAIEN so viel Blödsinn geschrieben wird,
    und die dann zu allem Überfluss auch noch als Quelle des UN-WISSENS zitiert werden.
    KEIN Mensch macht sich eigentlich Gedanken darüber, warum diese Laien-Autoren dies tun, "Kein" mag übertrieben sein,
    aber so viele sind es nun wirklich nicht wie die Auflagen belegen.
    Die unsachlichen weil fehlerhaften Inhalte dieser Bücher sind der eigentliche Punkt, der mich noch ein ganz klein wenig nervt,
    nur irgendwann resigniert man vor der Schwarm-Intelligenz und klappt das Buch zu.

    Aber spätestens wenn man sich die gängigen Fernsehprogramme anschaut merkt man:
    Die Leute wollen es genau so!

  7. #27
    0815newbie
    Gast
    Da sprechen Sie nun wirklich viele verschiedene Probleme an.

    Ich kommentiere nur eines:

    Mit Büchern wie "Der Gentleman" verhält es sich meiner Meinung nach wie mit einem Wikipediaeintrag, solange ich keine Ahnung habe erhalte ich dort eine komprimierte, teils fehlerbehaftete, Zusammenstellung eines größeren Ganzen. Es liegt in der Folge immer beim mündigen Leser diese Quellen genügen zu lassen oder kritisch zu hinterfragen und Fehler aufzudecken. Sicherlich wäre es schön, wenn es mehr reine Sachbücher gäbe, aber sein wir doch einmal ehrlich - Sie sagten es ja bereits -, so tickt der Durchschnittsmann nicht. Kleidung ist bestenfalls ein Randphänomen, sofern es ihm die Frau nicht gänzlich abnimmt. Unter diesen Annahmen ist der Wikipedia Eintrag "Der Gentleman" evtl. gar nicht so schlecht, da er dazu führt, dass man quasi im Vorbeigehen einen Eindruck von einer anderen Kleidungskultur bekommt und sich dafür begeistern kann. Dem kann dann eine fachlich fundierte Auseinandersetzung folgen oder nicht, jedenfalls führt es den einen oder anderen hin zu einer idR etwas ästhetischeren Kleidungskultur, jenseits Camp David etc.

    Ich halte das für gut, auch wenn der fachliche Gehalt fehlen mag.

  8. #28
    Administrator Avatar von urban
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    Ich bin zu 100 % d'accord - dem Buch Der Gentleman gebührt eine Anerkenung:
    Das Buch hat bei vielen das Bewußtsein für gute, stilvolle Kleidung geweckt - ansonsten gab es ja nur die fashionlastige Männervoge,
    und das Internet steckte noch in den Kinderschuhen.

    Heute sieht die Medienlandschaft komplett anders aus, und fast alle Hersteller und Produzenten betreiben eine eigene Homepage.
    Eigentlich müsste man davon ausgehen, dass gerade die Internetnutzer bestens und sachlich informiert sind.
    Nur, sind sie es denn tatsächlich?

    Ich behaupte nein, denn die allermeisten wissen eher weniger als mehr - gestützt durch viel, viel Irreführung durch Leute,
    die es geschickt verstanden haben sich ein Image als Experten zuzulegen.
    Eine weitere Stütze sind alle Internetseiten, die die irgendwann in Umlauf gesetzten Thesen/Theorien/Irreführungen weiterverbreiten,
    auch zu ihrem eigenen Vorteil.
    Dazu könnte ich jetzt noch viel schreiben, nur wären es zum Teil nur Wiederholungen - daher lasse ich es bleiben.

    Ein ganz großes Problem sehe ich bei den Leuten, die diese Propaganda unkritisch aufnehmen und sogar weiterverbreiten,
    oft sogar mit dem Brustton der Überzeugung - der sogenannte Streu- oder Multiplikatoreneffekt - nicht etwa weil sie nicht darüber
    nachdenken könnten, sondern dies gar nicht erst versuchen aus Angst gegen den Forenmainstream zu schwimmen und von den
    Kollegen angegriffen zu werden.

    Es dürfte wohl jedem klar sein was ich damit meine und anspreche - mich erinnert das immer wieder nur an Vereinsmeierei, nichts weiter.
    Über den Sinn für den einzelnen "mündigen" Kunden, der im Internet nur oberflächlich mitliest, weil ihn das Thema Mode eigentlich nur
    am Rande interessiert mag man so seine Zweifel gerne auch mal laut äußern dürfen, mich kann man nicht mehr mit der Drohung des
    Vereins-Ausschlusses gefügig machen, ich darf jetzt meine Meinung frei von Belästigungen schreiben.

    Ich formuliere es mal so:
    Im Internet gibt es so gut wie nichts unentgeltlich - es geht einfach nur um's Geld, auch bei Büchern und Autoren,
    aber die sachliche Information der Leser tritt oft genug völlig in den Hintergrund - leider.
    Einmal aus purer Unkenntnis heraus wenn der Autor nicht über die Fachkenntnisse verfügt, Vorlagen von Firmen geliefert
    bekommt, sich nur Copy-and-paste bedient usw. oder wenn ganz einfach bestimmten Werbezwecken genüge getan werden soll.

    Sachliche Informationen - zumal wenn sie sich kritisch mit der Mainstreammeinung auseinandersetzen - sind auch für
    den einzelnen Leser oft genug unbequem, er fühlt sich oft persönlich kritisiert obwohl es nur um den Sachen, Mode, geht.
    Der Mensch ist von Natur aus halt bequem.

  9. #29
    0815newbie
    Gast
    Ich bin mittlerweile ohnehin so weit, daß sich gewisse "Ticks" ausgebildet haben, die einem selbst diese Experten eher selten vorkauen. So habe ich bspw. für mich entschieden, daß angefertigte Anzüge eine Spitzbundhose (Fishtail) bekommen und ich mich in diesem Bereich völlig den Hosenträgern verschreibe.

    Warum sage ich das? Derlei Dinge kann man nicht wirklich aus Büchern bewerten - höchstens unreflektiert nachbeten -, man muß sie selbst ausprobieren; jedoch habe ich auch hier das Rad nicht neu erfunden, sondern im CutterandTailor Forum einen Hinweis auf diese Hosenform erhalten und selbige sodann ausprobiert. Aufgrund der Tatsache, daß ich kein Schneider bin und es bei Kleidung immer um das subjektive Tragegefühl gehen muß, ist dieser Weg ohnehin oft der einzig wirklich sinnvolle: Ideen einholen, Ideen in die Praxis umsetzen, Praxis bewerten, Idee beibehalten oder verwerfen.

    Ich befürchte nur eben dazu sind viele Männer zu wenig in das Thema involviert, um solche Mühen auf sich zu nehmen; zumal man zunächst jemanden finden muss, der überhaupt weiß was eine Spitzbundhose ist und wie man diese herstellt....

  10. #30
    Administrator Avatar von urban
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    Den Fishtail kenne ich noch von meinem Vater her, bin selbst in UK bei den Cords darauf gestossen und habe damit liebäugelt.
    Da ich mich aber selbst nicht mit Hosenträgern vorstellen kann - zugegeben ich habe mit dem Gedanken schon öfters gespielt - habe
    ich es bisher sein gelassen, da ich mit meinen Klamotten schon ab und zu auffalle.
    Einmal blieb eine entgegenkommende Dame sprachlos vor mir stehen und schaute auf meine schwarz-roten Fullbrogues.
    Ich hab mir auch schon einen Tadel eingefangen, weil ich es doch tatsächlich wagte mit nicht (frisch) geputzten Schuhen in meinem
    Stammlokal zu erscheinen...
    Aber Hosenträger - ehrlich gesagt: Ich trau mich nicht, bin aber auch skeptisch wie ich mit "Galliern", wie sie bei uns im Dialekt genannt
    werden, aussehen würde.
    Ich brauche aber in jedem Fall noch schwere schwarze Jeans von Ironheart, passiert zu meinen schweren Lederjacken und Schnürstiefeletten
    und so weiter und so fort.
    Gebrauchen könnte ich aber auch noch ...dieses, sell und jenes wie so eine TROJAN aus dunkelblauem Elchleder, mal schauen was Stuart
    demnächst dazu meint.
    Aber da war auch noch eine Daunenjacke von MOORER auf meiner Wunschliste... und Maßanzüge wollte ich dann machen lassen, wenn ich
    meine 5 Kilo wieder runter habe...

    Mit der Zeit entwickelt Mann schon diesen oder jenen Spleen, da ich aber ständig Neues entdecke, sind meine breit gefächert, und dann
    kommt noch meine ganz besondere Situation hinzu, dass mich viele Hersteller, Macher und -innen kennen, und jeder bzw. jede möchte
    mir auch gerne etwas verkaufen - das Neinsagen bzw. im Moment zurückstellen fällt mir dann schon sehr oft sehr schwer.
    Ganz schwer fiel mir nach dem Kauf des überfärbten 8-ply Cashmerepullovers in Anthrazit die Rückstellung desselben Pullovers auch
    noch in Navy, zumal es der letzte war und die Verkäuferin wirklich süß...
    Nur gut, dass ich bei meinen Expeditionen keine Frau dabei habe, denn dann bräuchte ich eine ganz, ganz dicke Börse und ein großes Auto.

    Aber frag mal einen dieser Autoren und Internetgrößen ob sie jemals von einem overdyed cashmere pull gehört haben
    oder Trageerfahrungen mit echtem Sea Island Cotton als Blazer oder Gillet oder ... vorweisen können?
    Oder ob sie schon mal einen Schal mit Naturfarben gefärbt in den Händen hatten.
    Oder, oder, oder...

    Und genau da setzt meine Kritik an - Buch geschrieben und nichts dazu gelernt, Fachwissen Null - bei genauem Hinsehen nur von den Herstellern
    übernommenes Geschwafel und bei jeder Gelegenheit gebetsmühlenartig vorgetragen - schwach, oder?
    Und wen interessieren schon die Derivate "der Unterwäsche"?
    Oder erfundene Geschichten über die angebliche Geschichte von Smokingjacken, Jeans und so - zumal auch noch unrichtig?
    Da sollten doch gerade für Neuanfänger zumindest mal die Illustrationen korrekt sein damit sie sich nicht falsch einprägen.

    Und immer wieder wird ein- und derselbe Quatsch neu aufgekocht, etwas anders formuliert und mit einem anderen bunten Umschlag
    an die wenigen interessierten Männer verhökert und zu allem Überfluss auch noch mit denselben Sprüchen vermarktet:
    Gentleman, Style, stilvoll - ich mag den ganzen Quatsch nicht mehr lesen!
    Gürtel, die aus demselben Leder sein müssen wie die Schuhe - vollkommen falsch und absolut niveua- & geschmacklos!
    Das ewige Geheule über Tweedjacken aus möglichst harter Wolle...Must-have!?
    Wachsjacken, rahmengenähte Schuhe, die tatsächlich geklebt sind, und all das andere Gedöns.
    Dann auch noch die selbstkreierten Gentleman Rules als i-Punkt.
    Und immer wieder dieselben Namen, Brands und Marken - mit Verlaub - diese Autoren haben keine Ahnung worüber sie eigentlich schreiben.

    Mich verwundert es also wirklich nicht, dass gerade die deutschsprachigen Männer so schlecht informiert sind und sich im Kreise drehen
    und dann auch noch der felsenfesten Überzeugung sind, wenn schon, dann preiswert einkaufen zu müssen aber aufgrund der dargelegten
    Desinformationen den Wert gar nicht abschätzen können - also Blödsinn in Reinkultur.

    Vielleicht sollte man gerade die Männer nicht immer wieder mit Begriffen wie Gentleman, Style & Rules! davon abhalten
    sich mal mit Socken, in denen man nicht schwitzt, Schuhen, die passen und bequem sind, Sakkos, die mitgehen und Jacken,
    die warmhalten und in denen Mann nicht binnen 2 Minuten schwitzt wenn er ein Lokal betreten hat, statt 2 Meter Mindestabstand wegen Geruchsbelästigung einhalten zu müssen, zu beschäftigen statt
    ihnen in Foren immer wieder zu erzählen sie müssten das ganze Internet abklappern, um den billigsten Preis
    für ihr Business- und Gentleman-Outfit finden, denn sonst wären sie schließlich doof und hätten zuviel Geld ausgegeben!

    Mit Lebens-Art und Art = Kunst, Stil und Genuss hat das alles wohl rein garnichts mehr gemein!

    Wer verwundert sich also noch darüber, dass gerade den Männern das alles viel zu viel Stress ist?

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