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Thema: Konsumklima-INDEX

  1. #1
    Administrator Avatar von urban
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    worth to read Konsumklima-INDEX

    Die ZEIT meldet eine vorsichtige Erhöhung des Konsumklimaindex auf -18.9 Punkten,
    aber immerhin leicht angestiegen zum Vormonat:
    https://www.zeit.de/wissen/gesundhei...-pandemie-live

    Jeden Tag kann ich feststellen, dass die Konsumlaune tief im Keller ist - ich sehe es an meinen Umsätzen.
    Sommerhemden mit kurzen Ärmeln bräuchte ich für mich selbst, habe auch schon recherchiert aber leider noch keine gefunden.
    Eine neue Kaffeemaschine brauche ich auch noch, denn die Reparatur meiner alten Pavoni ist wahrscheinlich unrentabel,
    habe aber im Moment zu viel Arbeit zu erledigen, vor allen Dingen sehr komplexe Abläufe abzustimmen,
    als dass ich die Zeit hätte mich darum zu kümmern.
    Ein paar neue Teile für meinen PC benötige ich ebenfalls - die werden so nebenbei bestellt und eingebaut;
    als nächstes kommt heute oder morgen die externe Festplatte (sehr wahrscheinlich) oder ein NAS dran.

    Alles in allem bin ich wohl etwas skeptisch was das Konsumklima angeht wenn ich mir so meine eigenen Umsätze anschaue,
    mit einem Lichtstreif am Horizont bezogen auf die "komplexen Abläufe", aber an und für sich hat meine eigene Kauflaune
    nicht stark gelitten.
    Schnäppchen jage ich nun wirklich nicht hinterher - das finde ich unpassend, denn alle Anbieter oder Händler haben
    wirklich schon mehr als genug Probleme, und unter dem Strich kann ich so oder so nur das Geld ausgeben,
    das ich zur Verfügung habe.
    Ob ich dafür nun mehr Sachen kaufen kann oder ein paar weniger interessiert mich nicht bzw.
    es ist mir vollkommen egal.
    Wichtig ist mir beim Einkaufen nur, dass die Sachen, die ich kaufe, möglichst gut sind:
    Gut schmecken bei Lebensmitteln, gut aussehen bei den Hemden oder technisch betrachtet genau das abdecken,
    was ich benötige: beim PC also Daten zuverlässig sichern.

    Wie seht ihr das?

  2. #2
    Bzgl. meines eigenen Einkaufverhaltens sehe ich das gleich. Kompromisse möchte ich kaum noch machen. Allerdings versuche ich schon realistische Vorstellungen über meine "Bedürfnisse" zu haben. Also brauche ich im Moment vielleicht doch keinen 8-ply Cashmere Cardigan von BEGG, da ich ja gerade erst meinen Rymhart bekommen habe. Aber wer weiß...

    Am vergangenen Wochenende war ich in Bremen und habe dort bemerkt, dass sehr viele Leute unterwegs und in den Läden waren. Vielleicht wird es sich ja doch noch etwas bessern...

  3. #3
    Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von urban Beitrag anzeigen
    Eine neue Kaffeemaschine brauche ich auch noch, denn die Reparatur meiner alten Pavoni ist wahrscheinlich unrentabel,
    Was ist denn kaputt? Viel ist ja da nicht dran und mit ein bisschen Geschick auch selbst zu repaieren.
    Und bitte ja nicht wegschmeißen. In den Kleinanzeigen bekommt man sogar für defekte noch gutes Geld.

  4. #4
    Administrator Avatar von urban
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    Genau das weiß ich nicht.
    Ich benötige auf jeden Fall den verchromten Standfuß, die Steuerung des Druckventils (keine Ahnung wie diese(s) Teil(e) genau heißen)
    und präventiv möchte ich eine neue Heizspirale einbauen. Das dürfte zusammen an die 300 € kosten, und daher habe ich überlegt
    die alte Maschine via Bucht zu versteigern und mir in Italien eine neu zu kaufen.
    Finanziell betrachtet dürften sich Reparatur und Neuanschaffung ungefähr die Waage halten...

    Ich komme nur nicht dazu mich darum zu kümmern, da zu viele andere Arbeiten zu erledigen sind;
    so stecke ich heute Morgen in Outlook fest und muss gleich noch eine E-Mail schreiben zu einer diffizilen Thematik.
    Alles leicht konfus zur Zeit

  5. #5
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    Heizung und Sockel sind natürlich teuer.
    Hast Du eigentlich die Europiccola oder die Professional?

  6. #6
    Administrator Avatar von urban
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    Die Professional, gekauft 1991 in einem kleinen Ort am Lago in Lire zum halben Preis wie in Deutschland.
    Ich glaube es waren umgerechnet so um die 600.- DM damals.
    Kurz zuvor in irgendeiner Zeitschrift darüber gelesen und im letzten Augenwinkel beim Fahren das Reklameschild des Elektrohändlers gesehen.
    Umgekehrt, hingefahren und gekauft.
    Als kleines Dankeschön tauschte mir der nette Händler noch den schwarzen Fuß gegen den Chromfuß aus.

  7. #7
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    Pure Schnäppchenjagd ist nichts. Ich schaue eher für im Rahmen des Maximalprinzips: Für den gegebenen Aufwand den größtmöglichen Nutzen zu erhalten. Allerdings nicht über "Dauer-Sales", sondern gerne direkt bei den Herstellern oder auch unbekannteren bzw. denjenigen die für große Labeles produzieren. Z.B. sind die Preise für Boot Black völlig angemessen, Tailor George ist tatsächlich zu günstig für die gelieferte Qualität. Urbans Einstellung finde ich gut - trifft auf uns auch relativ gut zu. Marken empfinde ich nur im klassischen Sinne als wichtig: Zu wissen welche Qualität (nicht) dahinter steckt und versprochen wird aber nicht um mir vermeintlichen Luxus über ein Label zu beziehen.

    Unsere Espresso-Maschine muss auch mal erneuert werden, Pavoni wäre da eine Option (unsere ist von Bazzar, wobei die bei ECM bauen lassen / ließen und nur labeln).

  8. #8
    Administrator Avatar von urban
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    Zu beobachten ist derzeit eine recht große Zurückhaltung der potenziellen Käufer, vermutlich aus der Unsicherheit heraus wie es in den nächsten Monaten
    weiter geht, dabei wäre Optimismus viel besser hier bei uns in Deutschland und würde vielen helfen.
    Hier in Saarlouis fährt FORD weiterhin Kurzarbeit bis zum Jahresende, da kaum Nachfrage nach Autos herrscht;
    da hinzu kommen die Zulieferer in der Nachbarschaft.
    In den USA kann ich dagegen vieles verstehen...denn dort gibt es kein Sozialsystem sondern nur einen sehr schwachen Staat,
    der in den letzten Jahren zudem noch stark demontiert wurde.

    Es ist schon ganz, ganz leicht besser geworden mit der Konsumlaune, der Bereitschaft Geld auszugeben, aber da muss sich noch sehr viel tun,
    damit auf Dauer keine Schieflage entsteht, ein Ruck sollte durch's Land gehen... sonst werden wir spätestens im nächsten Jahr einen Scherbenhaufen sehen.

  9. #9
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    Absolut, Deutschland plant ja diverses um die Konjunktur speziell den Konsum anzukurbeln. U.a. sollen Einmalzahlungen an Familien mit Kindern (die Kindergeld beziehen) gezahlt werden, hinzu wird noch diskutiert Konsumgutscheine auszugeben (ebenfalls an Familien mit Kindern unter bestimmten Bedingungen)... Kleine Schritte aber es könnte helfen - ich kann mir durchaus vorstellen das Deutschland wirklich als Gewinner aus der Krise hervorgeht, hierzu gibt es ja durchaus Ansätze bzw. Gedankenspiele von Wirtschaftswissenschaftlern - aber Deutschland ist keine Insel, Europa muss mitgenommen werden.

  10. #10
    Administrator Avatar von urban
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    Stimmt, zu Europa sollten alle stehen, also auch mal an Frankreich, Spanien und Portugal denken.
    In Facebook habe ich eine Gruppe entdeckt, die handgemachte Sachen aus Portugal anbieten, einerseits zum kleinen Preis und
    andererseits, um ihren Landsleuten das Überleben zu sichern...
    Interesse?
    Burel und Co sind beispielsweise Vertreter für Made in Portugal

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