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Thema: Onlineshopping - die Rentabilität, BRAND EINS

  1. #1
    Administrator Avatar von urban
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    Onlineshopping - die Rentabilität, BRAND EINS

    Onlinehandel
    Roboter, hilf!
    Der Onlinehandel boomt. Aber ein gutes Geschäft ist er bis heute nicht. Eine Analyse.


    Text: Matthias Brendel
    Illustration: Benedikt Rugar


    https://www.brandeins.de/magazine/br...medium=parkett

    Ich meine: Ein schöner laienhaft geschriebener Artikel über AMAZON, ZALANDO und OTTO.
    Nur haben die Autoren vergessen welche Unsummen die großen Händler für WERBUNG ausgeben,
    mal ganz abgesehen davon wer hier mal wieder beworben wird, als da wären Bannerwerbung, Influencer, Blogger,
    Foren [Stichworte: PREMIUM-Foren, official affiliate thread etc.] und sogenannte Info- und Ratgeber-Seiten mit Tests,
    Produkthinweisen usw., was meiner Meinung nach auch gegen die Wettbewerbsbestimmungen verstößt,
    aber keinem auffällt.

    Aber was kümmert das die AMAZON-Käufer?
    Die meinen sie bekämen ihre Sachen gut und billig wie leicht an ihren abgegebenen Bewertungen zu sehen ist,
    low level horizon + knowledges, und von einem MONOPOL haben sie auch noch nie etwas gehört.

    Aber sei's drum.... so mancher Online-retailer kann sich nur über Wasser halten, man könnte dies auch immanente Insolvenz nennen,
    via frischem Spielgeld, auch Risikokapital genannt, denn die Geschäftsmodelle, siehe Umsatzrendite im Artikel,
    sind per se manchmal nicht dauerhaft tragfähig, fiskalisch betrachtet eher als Hobby einzustufen, denn für nachhaltige Gewinnerzielung geeignet.
    Da muss dann halt eben der reiche Investor kommen, der trotzdem daran glaubt, und ein paar Millionen einschießen.

    Im Internet ist alles billiger?
    Wer's glaubt wird selig, einige Artikel schon, das Gros aber nicht - und oft wird nur der Anschein erweckt,
    es würde tatsächlich hochwertige Ware zum relativ günstigen Preis angeboten.
    Ist aber garantiert nicht böse gemeint vom box-pusher - er halt halt eben bloß keine Ahnung von den Sachen, tut aber so,
    die er da vertickt. Da ist es dann wirklich kein Wunder wenn er den Leuten gegenüber etwas vorgibt, was nicht da ist.
    Echtes CORDOVAN Leder, 3-FOLD-Krawatten, BESPOKE Tralala, und so weiter und so fort.
    Einfach nur mal dran denken bei der nächsten Bilder-Show und dem Babbling vom fürstlich honorierten Dampfplauderer.

    Rein kalkulatorisch ist "das Billiger" ein verdammt scharfes Schwert - RECHNEN IST EINE KUNST...
    Da sollte man schon alle Provisonen, Kommissionen, die allseits beliebte Prozentrechnung, Währungskurse, Porti und
    andere Kleinigkeiten mit einrechnen wie die Mehrwertsteuer.

    Wenn der box-pusher natürlich vorsätzlich ... aber was nicht sein kann, das nicht sein darf;
    solange die Gebraucht- und demolished items Shopper sich über niedrigere Preise freuen sowie
    über Wholesale Prices oder START-UP Preise oder über GROWDFOUNDING Preise,
    solange ist die Shopping World im World WIDE WEB doch vollkommen in Ordnung, oder?

    Sie wollen es doch genau SO und nicht anders - shopping is entertainment - über das bisschen Abzocke redet Mann nicht weiter.

    Die Autoren hätten da schon etwas genauer hinschauen dürfen und nicht nur die RETOUREN
    als Gewinnminimierer ausmachen können


    Aus Kunden-/Käufersicht stellt sich natürlich immer wieder die bange Frage, wie wenig oder wie viel man sich auskennen darf oder sollte,
    um dennoch eine gute Qualität zu erhaschen und wo man die benötigten möglichst objektiven Informationen findet.
    Die sollten natürlich auch nichts extra kosten - Mann shoppt smart.

    Also ist die Sache mit dem Shoppen doch nicht ganz so einfach wie viele User es denn gerne sehen möchten.
    Augen zu und durch!
    Am Besten gleich 250 € oder 500 € für 1 BLACK BOX bezahlen + den Restposten vom box-pusher hinein packen lassen!

  2. #2
    Erfahrener Benutzer
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    Ich finde den Artikel alles andere als laienhaft. Nur weil die Kosten für Werbung nicht erwähnt werden ist ja nicht falsch, was geschrieben wurde. Es geht im Artikel halt um was anderes.
    Und nochwas zu der These, daß Shoppen Entertainment ist. Genau das ist es. Darum heißt es inzwischen ja auch Shoppen und nicht mehr Einkaufen. Und mal ganz ehrlich, nix von dem was wir shoppen ist überlebenswichtig. Ob ich jetzt eine Unterhose für 3 € oder 50 € anhabe, wen interessiert das außer mich selber? Auch wenn sie vielleicht nicht so lange hält und ich auf Dauer vielleicht sogar mehr bezahle die ist ja auch egal. Solange ich mich nicht darüber ärgere werde ich deswegen nicht früher sterben.
    Ich möchte trotzdem nochmal betonen daß ich jemand bin, der auf Qualität steht und mir die auch leiste solange sie in einem für mich akzeptablen finanziellen Rahmen liegt, aber auch da ist immer noch viel Luft nach oben. Da bin ich aber in meinem Bekanntenkreis so ziemlich der Einzige. Für die meisten ist Marke gleich Qualität. Die sind damit bestimmt nicht unglücklicher und hätten teilweise gar nicht die Zeit, sich genauer darüber zu informieren.

  3. #3
    Administrator Avatar von urban
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    Wahrscheinlich altersbedingt oder wegen meiner Einstellung spreche ich in meinem Bekanntenkreis immer noch von Kaufen, Ein- und Verkaufen;
    es gibt dabei auch Sachen, die ich dingend kaufen müsste, die für mich von existenzieller Bedeutung sind und bei der die Qualität,
    die reibungslose Funktion, ebenfalls sehr wichtig ist, natürlich in einem weit höheren Maß als bei Bekleidung.

    Ob jemand jetzt nicht die Zeit aufwenden will, um sich über die Artikel, die er*sie konsumiert zu informieren, ist die Frage der persönlichen Einstellung.
    Das darf daher jeder so machen wie er will. Wenn jemand auf die paar Brands vertraut, die er*sie kennt, dann ist das halt eben so.
    Das kann man sonstwo nachschauen was dabei so heraus kommt... wie schon geschrieben: persönliche Freiheiten.

    Um was geht es in dem Artikel Deiner Meinung nach?
    Es ist bei genauerem Hinschauen ein sehr interessantes Thema, das der Artikel anschneidet bzw. die, die sich daraus ableiten.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer
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    Ich finde es schon mal interessant zu lesen, das mit zunehmender Größe sich doch nicht alles noch weiter rationalisieren läßt, obwohl ich glaube, daß auch da die Technik noch lange nicht am Ende ist.
    Ich bin ja selber gespannt wohin sich gerade der Versandhandel von frischen Lebensmitteln noch entwickelt. So wie jetzt kann ein Händler das nur als Werbemaßnahme betreiben oder er ist einfach wesentlich teurer als der stationäre Handel. Aber auch das kann funktionieren. Ich habe erst was über einen Metzger gelesen, der exotisches Fleisch online vertreibt. Die Preise waren irrsinnig, aber die Leute bestellen trotzdem.
    Wir haben es ja auch schon mal mit Amazon probiert, hat bei uns aber nicht funktioniert. Unser Produkt ist zu billig als daß sich der Aufwand für den Versand rechnen würde. Aber vielleicht hat uns auch nur die richtige Idee gefehlt um es interessant zu machen.

  5. #5
    Administrator Avatar von urban
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    Mach doch einfach aus Eurem Produkt Entertainment: Erfinde irgendetwas darum herum, irgendetwas Unterhaltsames, spaßiges oder was auch immer.
    Die User kaufen es wenn der Preis dafür nur hoch genug ist usw. - die übliche Marketingleier.

    Wahrscheinlich ging es dem Autor um das aktuelle Thema Retouren, Wiederverwertung oder Vernichtung, so in diese Richtung vermute ich seine Intension,
    da das Thema brandaktuell ist.
    Die Themen Onlineshopping und Einkaufsverhalten der Menschen ist sehr facettenreich - aus Verkäufersicht ergeben sich notabene andere Perspektiven.
    Unter dem Strich ist es eine Rechenaufgabe, dass die Funktion GEWINN nicht linear ist, Max.- und Min. Werte sowie Fixwerte aufweist.
    Ein Fixwert sind z. Bsp. die Bearbeitungskosten einer Retoure - daher werden Biligartikel auch billiger entsorgt als wieder in den Kreislauf eingespeist.
    Man könnte über sehr viele Details bei den Kosten eines Onlineshops debattieren - alleine, es ist das Problem der Händler.

    Wachsen, mehr, mehr, immer mehr...
    Genau das will ich zum Beispiel nicht, denn irgendwann ist die Grenze der Rentabilität bei einem konstanten Serviceangebot erreicht,
    sprich: Mehr geht einfach nicht!
    Als Betreiber möchte ich wohl noch meinen Umsatz steigern, was noch sehr viel Arbeit ist, aber nur deshalb, um anschließend meinen Arbeitsaufwand,
    sprich: Meine Lebensqualität in Form von Freizeit wieder zu gewinnen, da ich aktuell 30 Tage pro Monat arbeiten muss und faktisch keine habe.
    Vor allen Dingen muss mir die Arbeit Spaß machen.

    Die Menschen sollten sich aber - allgemein betrachet - Gedanken darüber machen wie sie in 5 odert 10 Jahren leben wollen,
    ob sie wirklich rund um die Uhr auf ein Display starren möchten statt mit anderen Menschen real-persönlich zu interagieren .

    Mir ist auf die Schnelle leider kein besseres Wort als interagieren eingefallen für:
    Miteinander reden im Lokal, beim Lebensmittel- oder sonstigen Einkauf, einander Respekt zu erweisen, miteinander umzugehen,
    sich gegenseitig zu helfen usw.. Wenn ich nachts durch Rodena laufe, dann flackern überall die Monitore und Fernsehgeräte,
    die Lokale sind wie leergefegt:
    Schöne neue Welt.

  6. #6
    Erfahrener Benutzer
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    Mir gefällt so manche Entwicklung auch nicht. Ich verstehe zum Beispiel nicht, warum die Geschäfte rund um die Uhr geöffnet haben müssen. Auch eine einfache Rechnung. Entweder wird das Produkt teurer, die Angestellten verdienen weniger oder, eher unwahrscheinlich, der Händler verdient weniger. Wenn, dann profitieren eh wieder nur die Großen. Außerdem finde ich es furchtbar, wenn es keinen Sonntag mehr gibt, an dem zumindest ein Großteil der Arbeitnehmer gemeinsam frei hat.
    Ja wie mach ich jetzt aus Nudeln Entertainment? Wir haben schon mal versucht Nudeln an Kunden zu verschenken unter der Bedingung, daß sie eine Nudelparty veranstalten und darüber auf unserer Facebookseite berichten. Haben ein paar Leute gemacht, war aber überschaubar. Einfach teurer machen und Premium draufschreiben geht natürlich auch, würde mich aber nicht mehr wohlfühlen wenn ich sie verkaufe.

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