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Thema: Extralange Kniestrümpfe gesucht

  1. #11
    Die Hauptproblematik ist doch, wie Du schon geschrieben hattest, dass letztlich über eine Positionierung ein Mikrokosmos im Net bedient wird und der zu teils horrenden Preisen. Ich habe selbst jahrelang in der "ich glaube an dieses Brand Blase" gelebt. Obwohl ich selbst aus dem Marketing komme, bin ich voll darauf reingefallen Der push nimmt eine Eigendynamik an: Der Influencer (welcher die Ware nicht selten gestellt bekommt) schiebt das Brand bei jeder Gelegenheit ein und dann... nimmt die Eigendynamik Fahrt auf. Die Follower und Gläubigen folgen dann meist begeistert weil der Herr&Meister ja auch daran glaubt.

    Tatsächlich sollte man entweder auf jemanden hören der sich wirklich auskennt und relativ unabhängig ist oder man macht sich selbst auf und prüft am besten vor Ort. Auch erster Punkt beinhaltet wenn man Tipps erhalten hat doch selbst weiter aktiv zu werden und zu prüfen was man gehört hat (soll ja auch zu einem passen). Ich bilde mir ein meinen Horizont erweitert zu haben. Bei manchen Brands trage ich sie einfach weil sie mir optisch zusagen und Qualitativ Ok sind aber bei anderen (Hersteller vor allem) legen ich großen Wert auf eine nachhaltige Qualität. Polohemden trage ich tatsächlich von RL, Lacoste und TH + John Smedley. Die ersten drei sind für mich nur Fashion (ich gehöre nicht zu denen welche glaube Wunder-was-zu-tragen) und keine wirklich nachhaltige Qualität, John Smedley dagegen ist die absolute Nachhaltigkeit!

  2. #12
    Administrator Avatar von urban
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    Im Prinzip ist das gesamte Internet eine riesige Blase, wenn man es so ausdrücken will - ein digitaler Orbit, der die Welt gerade nicht 1:1 abbildet,
    ein Irrtum, den sehr viele Menschen begehen.
    Dies war gerade in den Anfängen des WWW besonders deutlich zu bemerken als noch die allerwenigsten Firmen Homepages hatten, also gar nicht dort vertreten waren.

    Heute ist es so, dass, je nach persönlichen Vorlieben und Interessen, ein paar wenige die Digitale Welt der Mode beherrschen,
    besonders gut zu beobachten im Bereich Schuhe und Gentleman-Gedöns.
    Die Propheten, oft zugleich box-pusher, beten vor und die dankbare Fangemeinde nimmt ab, zuerst die Weissagungen und dann die Ware aus dem angeschlossenen Shop.
    Den Fans ist da gar nicht mal ein (großer) Vorwurf zu machen - es liegt an den Suchmaschinen, die sie dorthin lotsen.
    Nun könnte man über die Qualität dieser Sumas trefflich streiten, Google war damals ja schon ein großer Fortschritt... aber viele Menschen glauben wirklich oder immer noch,
    dass, bleiben wir bei Google, ein Programm sich nach dem Eintippen der gesuchten Begriffe für sie auf die Suche in den unendlichen Weiten des Digitalen Orbits aufmacht.
    Ist nicht so.
    Vielmehr bewertet eine Suma die abgescannten Seiten noch sehr geheimen Kriterien - Experten für Seach Engine Optimation, kurz SEO, versuchen dabei am Ball zu bleiben
    und ihren Auftraggebern einen geldwerten Vorteil zu verschaffen.
    Das bedeutet aber im Umkehrschluss, dass der suchende User nicht die besten Seiten im Internet angezeigt bekommt, sondern die kapitalkräftigsten.
    Start-UP's, die mit zig Millionen € oder $ gefüttert werden, um irgendein Produkt oder eine Dienstleistung in den Markt zu drücken.
    Ein Verdrängungswettbewerb - nicht weiter.
    Deswegen mag ich ja auch die Amazon-Käufer so gut leider, da sie zu weitsichtig handeln nach dem Motto, dass ihnen ihr eigenes Hemd, der problemlose Umtausch,
    am nächsten liegt. Sie sind und handeln sehr vorausschauend und sehen die Gefahr eines Monopols gar nicht, wissen ja schließlich gar nicht was das ist.
    Von den Inhalten, sofern jemand nach Informationen sucht, und deren Qualität schweigen wir mal lieber.
    Das wiederum bedeutet, dass die Internet-User auf die Seiten geleitet werden und die Informationen angezeigt bekommen, die am teuersten bezahlt werden.
    Das sieht man auch bei jeder Ergebnis-Anzeige - ein paar wenige echte Suchdatenbankabfragen in der Mitte, oben und unten eingerahmt von
    Adwords-Werbeanzeigen.
    Das darf jeder gerne mal überprüfen wenn er beispielsweise nach "forum handgemachte Schuhe in hoher Qualität" oder forums handmade shoes high quality sucht.

    Das Thema Digitaler Orbit und Informationsmedium ....

    Praktisch ist es so, dass es ganz viele Modedesigner, Kunsthandwerker, Hersteller und Studios gibt, die schlicht und einfach kaum jemand kennt,
    da sie weder mit den finanzielen Mitteln eines Spekulationsobjektes namens START-UP gesegnet sind noch von den Propheten überhaupt erwähnt werden,
    die tippen nur gegen Bares, dafür dann aber auch so gut wie jeden Text, den der oder die Bezahler wünschen.
    In den Videos spielt dieselbe Musik - Wer bezahlt, der wird beworben.

    Daher halte ich es für sehr wichtig dazu einen Gegenpol zu schaffen und Informationen anzubieten, die aus meiner innersten Überzeugung heraus gut bis exzellent sind.
    Das war in den vergangenen Jahren sehr viel Arbeit, Zeitaufwand und auch gelegentlichem Ärger verbunden.
    Gedacht war all dieser Aufwand dazu mein Geschäft zu unterstützen - nicht zentral sondern eher peripher.

    Nun hat sich die Situation aber so entwickelt, dass die User so clever sind sich in den Foren gratis beraten zu lassen, um anschließend
    irgendwo bei irgendeinem Discounter einzukaufen.
    Deswegen habe ich gestern meinen letzten fachlichen Post im Stilmagazin geschrieben zum Thema gebrauchte Schuhe in Ebay.
    So schlaui bin ich auch, dass ich keine Ratschläge mehr erteile, um anderen Händlern den Umsatz zu generieren - wer nicht so viel Anstand hat bei dem Händler einzukaufen,
    der ihn fachlich und ggf. umfassend mit entsprechem Zeitaufwand - das nennt man Leistung = Arbeit X Zeit - und unter Preisgabe seines Fach-Wissens informiert hat,
    der hat halt in Zukunft Pech gehabt.

    Das heißt im Umkehrschluss nicht, dass ich für jeden Post eine entsprechende Anzahl an Bestellungen erwarten würde - aber - es fördert garantiert nicht meine Arbeitswut
    wenn jemand anschließend zu meinen Mitbewerbern verlinkt und mir aber dort sogar verboten ist auf meinen Shop hinzuweisen.
    Meine Mitbewerber, meist reine box-pusher, bekommen bei NULL eigener Leistung von den bildungs- und manierenfernen Usern den Umsatz zugeschanzt.
    Ich bekomme obendrein noch dumme Sprüche zu hören.
    Finito.

    Jetzt habe ich leider einen Nebenaspekt betrachtet, der, wie aufgezeigt, so unbedeutend gar nicht mal ist, den die Arbeit an und in einem Forum
    muss auch irgendwo Freude bereiten - immer nur für andere und für lau zu arbeiten macht mri keinen Spaß - irgendwo, irgendwie muss da auch was zurück kommen.
    Damit ist nun der kritische Punkt erreicht, wo ich nicht so recht weiß wie ich mich entscheiden soll. Man hört das auch ganz deutlich beim Thema Schuhbuch heraus.
    Ich will nicht mehr gratis Leistung bringen - dann lieber gar nichts tun, das kostet zumindest kein Geld.

    Es gibt im Internet eine Gratiskultur, die gar keine ist - Geld wird durch die Hintertür gereicht...und gar nicht mal so wenig.
    Das will aber niemand sehen, geschweige denn wahrhaben wie viel Geld von jedem Schlips + Schuh ....

    So vermessen zu behaupten das moda-bob den ganz großen Überblick bis in's letzte Detail bieten würde bin ich nicht, aber doch schon weit mehr
    als all die anderen Foren und Blogs zusammen, behaupte ich nun mal, frech wie ich freitags immer bin.
    Mir ist kein einziges Forum oder Blog bekannt, das/der so viele Infos über japanische Kunsthandwerker, Schuhe, Taschen usw. bietet.

  3. #13
    Stimmt schon, ist interessant zu beobachten wie ein Modereisender einen anglophilen Anbieter (I-Shop) in Deutschland anpreist... auf einmal fallen die ersten Jünger bereits mit Empfehlungen dieses Shops bei jeder passenden und unpassenden Möglichkeit auf Ich wette die selbst haben (meist) noch nie ein Teil von dem Anbieter gekauft analog getragen aber einfach mal eine Empfehlung rausgeben...

    Dennoch ist in der heutigen Zeit, wie man sieht, ein Internetauftritt fast unumgänglich. Wenn es im Netz nicht gibt, den gibt es auch in der realen Welt nicht. Außer man hat einen Kundenstamm der einem die Treue hält. Allerdings sind viele heute Wechselkunden.

    Deine Frustration kann ich durchaus und gut nachvollziehen, darfst Du in anderen Foren nicht mal in Deine Signatur einen Verweis auf Dein Forum einbauen?

  4. #14
    Administrator Avatar von urban
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    Nein, Avatare und Signaturen wurden bei allen gelöscht - egal.
    Ärgerlich ist für mich, wenn jemand nach Ratschlägen fragt, diese bekommt und anschließend Links zu anderen Onlineshops setzt.
    Das kann nicht sein:
    Ich gebe die Tipps, darf aber keinen einzigen Hinweis platzieren - der Beratene, der von mir eine Dienstleistung gratis & freiwilig erhält, kann das aber nach eigenem Gutdünken tun.
    In diesem Punkt versagt mein Rechtsbewußtsein, natürlisch moralisch betrachtet, ein klein wenig: Undankbarkeit in der krassensten Form: Links zur Konkurrenz setzen.
    Keine Links zu setzen wäre dagegen für mich OK.

    Das hat sich aber erledigt, ich werde dort auch keine Fragen mehr im Gewerbebereich beantworten - das ist eh nur vorgetäuschtes Interesse, um zu stören.

    Für viel wichtiger halte ich es, um wieder zum eigentlichen Thema zurück zu kommen, dass der gesamte Digitale Orbit ein einziger durch Geld gesteuerter Onlineshop ist.
    Objektive Informationen - kaum bis ganz selten zu finden.
    Ich hatte mal einen Thread über Tweed gelesen, OK, überflogen, und kannte alle Fotos und Textquellen - zusammengefrickelt per copy & paste,
    aber bei weitem nicht vollständig oder umfassend. Anscheinend hat der Master seine 1000 Bücher, die die Verlage ihm schenkten, nicht gelesen.
    Übrigens der Grund warum ich meinen Tweedartikel nicht veröffentlichte, der zitierte Master ist native German spoken.
    Natürlich gibt es auch Seilschaften, speziell bei Schuhen.

    Aber sei's drum!

    Wichtiger für die Leser finde ich, dass diese mehr Bewußtsein entwickeln für die unterschiedlichen Designsprachen wie UK, Frankreich, Italien und Fernost.
    Ein Freizeithemd aus England, sagen wir von Viyella, kombiniert mit einer Hose aus Italien, sagen wir Siviglia oder PT, sieht irgendwie seltsam aus.
    Krawatten aus Frankreich sind einfach feiner, eleganter als solche aus UK oder Italien.
    Dandyeskes Design kommt natürlich aus London - mein Kompliment an die Herren, die diese schrillen Teile tragen können, aber bitte OHNE Riemen auf dem feinen Tuch!

    Da fangen dann die höheren Weihen an was Geschmack und persönlichen Stil angeht, ein wenig Kleingeld und Insiderwissen gehören auch noch dazu.
    Solche Herren findet man auch in dem Buch WE ARE DANDY nicht sooo häufig, aber durchgehend in JAPANESE DANDY.
    Beste Modezeitschrift MEN'S PRECIOUS
    weil - Mann kann noch nicht einmal lesen wer das Modell eingekleidet hat, die allermeisten Fotos gibt es von einem einzigen Herrn!
    Das bietet den Vorteil, dass Mann wirklich die Unterschiede sieht, wie die kleidungsstücke wirken - ein wirklich objektiver Vergleich,
    und das beste Geschmackstraining, das ich mir vorstellen kann.

    Ein Foto des Herrenmodells:

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    Wenn man diese Zeitschrift mal geblättert hat und sich danach die Gman-Pups-Videos anschaut mit den Erzählungen für die kleinen Buben,
    die bei der Hand genommen werden wollen müssen...

    Sartoriale Regie by fashionherd
    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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ID:	21189

    Daher ist nicht nur dieses Forum und sein Inhalt disloziert, weit ab vom Mainstream...

    Lesenswert THE TWEED PIG, UK http://www.thetweedpig.com/

  5. #15
    Stilistisch sind die Länder doch sehr unterschiedlich, dass sehe ich jedesmal wenn ich in einer der Metropolen bin. Die Franzosen sind eher elegant und filigran, die Italiener individuell und die Engländer uniformiert. Ich weiß stark vereinfacht geschrieben... aber kurz gesagt geht es doch in diese Richtung, ach ja und die Deutschen sind Casuals (nicht im englischen Sinne), fürchterlich bequem und zeigen es gerne und halten sich für unheimlich Modebewußt.

    Wirklich interessante Bücher oder Zeitschriften zum Thema Stil und Permanent Fashion zu finden empfinde ich als schwierig. Hier scheinen gute Tipps zu sein: The Last und The Rake? Dieses habe ich dem Forum entnommen. Bücher bin ich mittlerweile einfach satt, ich finde nichts was mich wirklich nachhaltig angesprochen hätte. Der Gentleman war am Anfang, als ich anfing mich für dieses Thema tiefer zu begeistern bzw. verfeinern wollte, eine Offenbarung. Mittlerweile nichts als ein nettes Lookbook und Brandsammlung. Das Lookbook von Bernhard Roetzel ist nett aber mehr auch nicht. Die ganzen anderen Bücher wie Flusser, Küblbeck usw. sind auch nicht der Wurf. Ich denke auch das ein Geschmack entwickelt und sensibilisiert werden muss. Für mich ist es Ok wenn andere sich in einem anderen Forum zeigen und bewerten lassen, allerdings kann ich für mich sagen das ich alt genug bin und unser Spiegel groß genug ist um mich selbst zu betrachten. Für Einsteiger und Unsichere ein nettes feature, für andere wiederum ein fishing for compliments. Jedem das seine.

    Ist Mens Precious nur auf japanisch erhältlich? Die deutschen Magazine wie Tweed und GQ überzeugen mich auch nicht, daher orientiere ich mich Richtung Ausland. Es gibt immer wieder neues zu erfahren bzw. macht es Spaß neue Eindrücke zu sammeln. GQ hatte mal eine kurze Phase in denen ich sie vor vielen, vielen Jahren gut fand aber das ist auch nur brand pushing war dort betrieben wurde.

  6. #16
    Administrator Avatar von urban
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    Die MEN'S PRECIOUS gibt es nur in Japanisch, das hat mich schon ein paar Mal genervt, aber es bietet den Vorteil, dass man sich nicht an Brands orientiert.
    Ich nehme mir auch öfters, und wenn ich Zeit dazu habe, ältere Ausgaben und blättere darin wenn ich z.B. mich mal wieder mit Krawatten beschäftigen möchte.
    Nicht Blümchenschlipse, keine Abzockerschlipse zum Großhandelspreis per Crowdfounding....

    Auf den hier warte ich gerade voller Spannung

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	2018 autumn-3.jpg 
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Größe:	243,9 KB 
ID:	21196

    und hier: https://precious.jp/list/mensprecious
    kann man sich einen Vorgeschmack holen.

    In Italien gibt es noch die UOMO und ein paar andere Herrenmodezeitschriften, der Condè Nast Verlag bedient halt eben nicht nur die deutschen Männer.

    Bücher - den finalen letzten Schluss der Mode-Weisheiten bieten sie alle nicht, Flusser ist gut, um den Zusammenhang zwischen
    eigenem Teint und Farben zu studieren, halt eben mit amerikanischem Farbsehen und -empfinden.

    Als Unterhaltungsliteratur und zwecks Bildbetrachtung, ich denke jetzt gerade an die beiden Dandy-Bücher, sind sie mal mehr und mal weniger gut.
    Es gilt dabei für mich selbst die Zusammenhänge zu erkennen, sprich:
    Warum sieht genau diese Bekleidungs-Kombination so gut aus oder gefällt mir nicht?
    Daher habe ich auch für das eine Herrenmodell in der MP hingewiesen, der verschiedene Kombinationen der höchsten Klasse trägt.

    Das finde ich sehr spannend - Brands werden in der Regel nicht gehypt, was auch schwer wäre, da manche Marken und Hersteller
    eigene Kollektionen extra für Japan auflegen.
    Die Magazine sind halt eben nicht billig durch den Import aus Japan via OCS aber eine willkommene Abwechselung zweimal pro Jahr;
    daher auch das wiederholte Hervorkramen und Blättern darin von Zeit zu Zeit.

    All das dient dem Training der Augen, dem bewußten Hinschauen und dem Nachdenken darüber warum gerade diese Farben, Texturen usw.
    ein Gefallen oder ein persönliches Missfallen auslösen.
    Defacto also dem eigenen Stilempfinden und den eigenen Stil zu finden:
    Zu wissen was einem gefällt und man gerne anzieht [extra so geschrieben statt "sich kleidet"].
    Es muss einem selbst gefallen und schnurzpiepegal sein was andere dazu meinen - das ist ja der Stumpfsinn sich selbst zur Bewertung zu stellen
    wie bei einer Misswahl.
    Was interessiert mich der schlechte Geschmack von solch paar Style Babes, die selbst nicht wissen wie man sich kleidet,
    keinen eigenen Kleidungsstil aufweisen - viel Geld ausgeben kann schon jeder Lottogewinner -
    und deren Horizont spätestens bei den Hausmarken des jeweiligen Forums oder Blogs endet, worüber sich so manch einer gut gelaunt die Hände reibt.

    Wer hätte schon vor 30 Jahren gedacht, dass Selbstverständlichkeiten heute im DIGI-ORBIT bereits das Prädikat PREMIUM verliehen wird und
    dass Hausmarken nun auf einmal viel teurer sind als tatsächlich renommierte Marken, die es schon 50 oder 100 Jahre lang auf dem Markt gibt und
    die sich ihre hohe Reputation erarbeitet haben statt von bezahlten Propheten einfach nur gegen Cash dazu erklärt worden zu sein?

    Was Supporter in Foren treiben, sollte eigentlich auch bekannt sein: the brand groupies = little bloggers with monthly/occasionally salaries

  7. #17
    ich starte ersteinmal mit the Rake. Das ist ja englischsprachig, wobei the last und Men`s Precious auch noch Optionen sind. Die italienischen Magazine finde ich auch interessant aber es wäre schon nett wenn ich verstehe was dort steht... Wobei die Photos natürlich schon eine Menge Anleitung geben. Den Geschmack weiter zu entwickeln ist das ausschlaggebende, ich habe früher mich auf genau diese Art orientiert - hinzu kam dann mein damaliger MTM-Schneider der absolut stilsicher ist und mich intensiv beraten hat. Bei ihm hatte ich dann auch den Mut Farben zu probieren die ich vorher für untragbar gehalten hatte (z.B. gedecktes Braun mit dezenten Karo, kein Glencheck)...

  8. #18
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    The Rake hatte ich über Jahre abonniert, bin dann aber wieder davon weg gekommen und kaufe das Magazin nur noch sporadisch, denn spätestens seit sie ihren Onlineshop haben, werden bestimmte Hersteller und Firmen doch arg offensichtlich herausgestellt. Die Qualität der Beiträge ist hinsichtlich Informationsgehalt und Eloquenz dennoch weit über dem, was ich sonst im Zeitschriftenbereich kennen gelernt habe und häufig sind die Beiträge unglaublich kurzweilig geschrieben.

  9. #19
    Administrator Avatar von urban
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    Ich muss mir doch mal ein, zwei Hefte zulegen, um mitreden zu können bei The Rake - hast Du bitte eine Bezugsquelle für mich?

  10. #20
    online-kiosk-24.de ich war zwar nicht gemeint aber das war die Adresse die mir in das Auge sprang. Vielleicht hat Vinzent (oder auch andere) einen besseren Tipp. Ich hatte auch schon überlegt mal im gut sortierten Bahnhofsbuchhandel zu schauen, bei uns haben die eine ordentliche Range an englischsprachigen Magazinen. Obwohl Lübeck ja eher Pampa ist, Hamburg wäre die Chance wohl besser...

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