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Thema: Hemden

  1. #1
    Erfahrener Benutzer
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    Hemden

    Keine Ahnung, wo sowas hingehört, vielleicht gibt's den Link hier auch schon:
    http://www.manager-magazin.de/lifest...a-1195387.html

    Da ich null Ahnung von Mode und Klamotten habe, unterlasse ich den eigenen Kommentar hierzu.
    Gruss

  2. #2
    Benutzer
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    Dies ist doch nur ein weiterer, völlig an der Oberfläche bleibender Artikel von einem selbsternannten Stilcoach(wo lernt man soetwas?). Selbst die Tipps, worauf man bei einem Hemd achten sollte, also Dinge fernab des persönlichen Geschmacks, werden kaum erklärt. Man mag handgenähte Knopflöcher usw. für nicht wichtig halten, aber sie sind dennoch ein Indiz für eine mindestens gute Qualität.

    Bei den bekannten italienischen Herstellern wie Maffeis, Borrelli oder di Ruggiero habe ich noch nie synthetische Stoffe gesehen. Ab einem gewissen OVP von bspw. 180€+ von italienischen Herstellern, die nichts mit Designmarken(Armani, Prada) zutun haben, konnte ich noch nie minderwertige Qualität ausmachen. Urban hatte vor einiger Zeit den Vergleich zwischen Hemden angestellt, dies aber nie weiter verfolgt, zumindest ist der Thread leer. Wenn ich in einigen Tagen mal die Zeit und Muße finde, dann kann ich die verschiedenen Threads mal mit praktisvhen Erfahrungen und Bildern ergänzen.

    Man muss bei den einzelnen Herstellern allerdings immer beachten, dass es unterschiedliche Linien gibt. Besonders bei Borrelli ist mir dies aufgefallen. Generell habe ich die Erkenntnis gewonnen, dass der Anteil der Handarbeit mit steigendem Preis zunimmt. Bei zu einem sehr großen Teil von Hand genähten Hemd von Borrelli lag der OVP bei 299€. Einige Freizeithemden lagen hingegen bei 140€. Dort war allerdings gar nichts von Hand genäht. Ich sage nicht, dass ein komplett maschinell gearbeitetes Hemd schlechter sein muss, dennoch ist es auffällig. Ähnlich ist es übrigens auch bei Brioni. Ich besitze allerdings nur ein Hemd der Marke. Dieses war preislich am oberen Ende angesiedelt. Definitiv der schönste, weiße Stoff der mir je untergekommen ist.Andere Hemdenhersteller wie di Ruggiero bieten für deutlich weniger Geld sehr viel Handarbeit an. Generell sind Hemden ein recht spannendes Thema, zu ddm es recht wenig Infos gibt.
    Warnen möchte ich nach persönlicher Erfahrung von den Businesshemden(was soll das eigentlich sein?!). Ich habe in den vergangenen Jahr zwei mal Pech gehabt. Die Verarbeitung war solide, jedoch waren die Stoffe in irgendeiner Art chemisch behandelt worden. Das Problem war weniger die Haptik, die im Geschäft und auch beim Tragen ganze in Ordnung war, sondern die Trageeigenschaften. Nach 20 Minuten war im komplett nassgeschwitzt, egal ob es draußen 30 oder 3 Grad Celsius waren. Ich kenne mich zu wenig mit der Stoffbearbeitung aus und kann nur sagen dass diese aus 100% Baumwolle bestehen. Urban wird dazu sicherlich mehr wissen.

    P.S Es wäre toll, wenn andere User hier ihre Erfahrungen beitragen könnten.
    Geändert von MoGuL (09.03.18 um 15:32 Uhr)

  3. #3
    Administrator Avatar von urban
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    Der Artikel ist gut geschrieben und sehr brauchbar, um eine erste Orientierung über Hemden zu erhalten.

    Feinheiten wie Rückenfalten, Handnähte usw. sind eher etwas für Männer, die es etwas edler und bequemer haben möchten..

  4. #4
    Neuer Benutzer
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    11
    Der Artikel ist zwar nicht schlecht, jedoch kann man niemanden was auftischen.
    Jeder hat seine Geschmack und Stil. Und das macht jeden individuell und einzigartig.

  5. #5
    Administrator Avatar von urban
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    Ja, und genau deswegen stelle ich viel lieber wirklich gut gestylte Kleidung und Accessoires vor statt Stilberatung mit Gentleman's Rules und
    törichtes Geschafel à la formel & informell abzulassen und dabei das billigste vom Billigen zu hypen oder exzessiv (Banner- u.a.) Werbung zu machen.

    Wobei man den eigenen Kleidungsstil - sei er jetzt british-rustikal oder british-gewagt, französisch elegant oder italienisch-sportlich/leger - immer noch etwas verfeinern
    oder abwandeln kann.
    Dazu muss man aber wissen wer was anbietet - quasi das Who-is-who der Mode - kennen und natürlich auch stilsicher sein, um etwas neues zu wagen.
    Wobei Mode <> fashion.
    Und so kann jeder hier etwas für seinen persönlichen Stil finden oder sich zu einem Wechsel inspirieren lassen, so wie ich selbst im Laufe meines Lebens
    einen Wandel durchgemacht habe von 08/15 zu italienisch, danach british und nun wieder hin zu elegant-leger ...

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